Tag der Städtebauförderung in Zschopau

In Zschopau gibt es noch ein paar „Problemhäuser“ - grau und leer, aber mit jeder Menge Potential. Wie
diese unsanierten und zum Großteil leerstehenden Gebäude nach einer Sanierung aussehen könnten und welchen städtebaulichen Wert jedes Einzelne von ihnen besitzt, war Thema zum 5. Tag der Städtebauförderung am 11. Mai in Zschopau. Gemeinsam mit der GSL Sachsen/Thüringen und dem Innenstadtmanagement der Stadt stand eine Ortsbegehung am Plan - von der Lange Straße 36 über die Ludwig-Würkert-Straße 5 bis hin zur Chemnitzer Straße 47 wurden einige Problemimmobilien der städtischen Prioritätenliste und des Leerstandsmanagements vorgestellt. Im aktuellen Fördergebiet der Stadt sind das rund 20 Gebäude.

Endpunkt des einstündigen Stadtrundganges war die Gabelsbergerstraße 2, die selbst viele Jahre ein „Problemhaus“ war: unsaniert und leerstehend. Die neue Eigentümerin des Gebäudes, die Wohnungsbaugesellschaft Zschopau mbH, öffnete die Türen des sich noch im Bau befindlichen Gebäudes und gewährte einen Einblick ins Innere. Aus dem ehemaligen Sorgenkind gegenüber der Nexö-Oberschule ist ein ansprechendes Wohnhaus mit sechs modernen Wohnungen zwischen 33 und 101 m² geworden. Dank Fördermitteln von Bund, Land und der Stadt Zschopau und dem Engagement der städtischen Wohnungsbaugesellschaft wird dort schon bald neues Leben einziehen.

Trotz des schlechten Wetters fanden sich zwischen 13 und 16 Uhr rund 45 Personen zum Stadtrundgang und der Baustellenbesichtigung ein. Eine kleine Ausstellung im Park An den Anlagen zur Städtebauförderung in Zschopau und eine Aussicht auf zukünftige Projekte - inklusive der Vorstellung aller „Problemgebäude“ - gab Einblick in die Arbeit der Verwaltung der Stadt sowie des Sanierungsbeauftragten, der GSL Sachsen/ Thüringen.
 
Infos über die Städtebauförderung und zukünftig vorgesehene Maßnahmen in Zschopau wurden im Stadtpark vorgestellt Mitarbeiterinnen der Wohnungsbaugesellschaft Zschopau mbH führen durch das neusanierte Gebäude Gabelsbergerstraße 2

 

11. Juni 2019

Zurück